WO ISST ÖSTERREICH? 2012

Da ist er wieder, in aktueller Ausgabe und mit neuem Aussehen: Österreichs Wirtshausführer Nr. 1 „Wo isst Österreich? 2012“. Die Herausgeber, Kochbuchautorin Renate Wagner-Wittula und Weinexperte Klaus Egle baten prominente Vertreter der heimischen Kulinarikwirtschaft zur Buchpräsentation und Verleihung ihrer Auszeichnungen ins traditionsreiche Wiener Wirtshaus Gmoakeller am Freitag, 30. September 2011. Dort wurden sie von Wirt Sebastian Laskowsky, dem bis dato jüngsten Preisträger des Titels „Wirt des Jahres“, mit einem vier-gängigen Menü verwöhnt, begleitet von Spitzenweinen des südburgenländischen „Rotwein-Rebellen“ Uwe Schiefer, dem „Winzer des Jahres“.

Bilanz 2012: Die Gastronomie ist lebendig wie schon lange nicht mehr
„Wir haben heuer allein in Wien 25 neue Betriebe dazu bekommen“, zieht Wagner-Wittula nach einem Jahr des Recherchierens und Bewertens Bilanz. „Auch wollen viele gute Köche auf eigenen Beinen stehen und eröffnen ihr Beisl, aber auf gehobenem Niveau.“ Die Frage, was ein gutes Wirtshaus ausmacht, ist vielleicht heute etwas anders zu beantworten als noch vor zehn Jahren, analysiert Egle – „die junge Generation fühlt sich im unkomplizierten Ambiente bei guter Küche wohl. Das muss nicht in einem klassischen Wirtshaus passieren – und es müssen auch nicht immer traditionelle Gerichte sein. Vielmehr gilt: erlaubt ist, was schmeckt und das führt zu einem spannenden Mix von Lokaltypen und Küchenstilen“.

„Genussmensch des Jahres“ Kabarettist Andreas Vitásek
Erstmals vergab die Genuss Region Österreich vertreten durch Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich gemeinsam mit den „Wo isst Österreich?“-Herausgebern den neuen Preis „Genussmensch des Jahres“. Mit diesem Titel schmückt sich ab sofort Andreas Vitásek – „wer genießen kann, genießt alles. Einen Theater-, Konzert- oder Kabarettbesuch genauso wie ein gutes Essen oder eine tolle Flasche Wein!“ Und Berlakovich: „Mit der Initiative GENUSS REGION ÖSTERREICH machen wir die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern sichtbar und stärken zugleich das Bewusstsein der Konsumenten für regionale Spezialitäten. Mit dem Kauf von regionalen Produkten bleibt die Wertschöpfung in der Region, Arbeitsplätze werden geschaffen und gesichert, und durch die kurzen Transportwege, wird CO2 gespart und das Klima geschützt. Das ist nachhaltiges Handeln, das auch schmeckt“.

„Weinmensch des Jahres“ Bürgermeister Michael Häupl
„Es ist mir ein besonderes Anliegen, den Weinbau in Wien, der ja eine weltweite Besonderheit ist, zu erhalten und zu fördern. Die Wiener essen und trinken ganz einfach gern“, freut sich Wiens Bürgermeister Michael Häupl über die Auszeichnung zum „Weinmensch des Jahres“. „Da haben Wirtshausführer wie ’Wo isst Österreich?‘ auch eine wichtige Funktion: Sie bringen Winzer, Wirt und Gast zusammen“.

Mit Vertrauen gut gluten- und laktosefrei speisen
Was war der Beweggrund, als erster Wirtshausführer österreichweit über 1.200 Betriebe nach gluten- und laktosefreier Küche abzufragen? „Immer mehr Menschen sind aufgrund ihrer Lebensmittel-unverträglichkeit auf der Suche nach gluten- und laktosefreien Gerichten. Ihnen wollen wir ab sofort einen Leitfaden für vertrauenswürdige und gute Wirtshausküche in die Hand geben“, erklären Wagner-Wittula und Egle.

Als Vertreter der Sponsoren gratulierten BM DI Nikolaus Berlakovich (Genuss Region Österreich), Werner Unger (Römerquelle), Mag. Benedikt Zacherl (Traditionshaus Schlumberger), Martin Hinterleitner (Zalto Glasmanufaktur), Gerhard Elze (Österreichisch Wein Marketing) und Mag. Karin Silberbauer (Agrarmarkt Austria Marketing  GmbH) den Preisträgern.
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Verlag Pichler, 672 Seiten, Euro 19,99


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